Wer sind Wir?

Wir - Philipp, Hannah, Sylvie

„Wir“ sind eine Oberbayerische Familie aus Dachau. „Wir“ – das sind Hannah (4 Jahre), Sylvie (Hannahs Mama) und Philipp (Hannahs Papa). Und weil Philipp vor vielen Jahren, quasi in einem anderen Leben, ganz viel gesegelt ist, gaschah, was geschehen musste: Er wurde vom Segelteufel geritten. Das war vor etwa zwei Jahren.

Der Philipp hat also mal bei Sylvie vorgefühlt, was sie von der Idee hält ein Segelboot zu kaufen. Natürlich war Sylvie etwas skeptisch, aber nicht komplett ablehnend. Bis Hannah zur Welt kam, sind Sylvie und Philipp viel gepaddelt, und die Idee als Familie auf dem Wasser zu sein gefiel Sylvie immer besser. Es musste also ein Kajütboot her, das ein festes Dach über dem Kopf bietet und auf dem jeder eine eigene Koje hat. Und es musste ins Budget einer Oberbayerischen Familie passen.

Also hat der vom Segelteufel gerittene Philipp angefangen nach Segelbooten zu suchen. Die Anforderungen waren:

  • Kajütboot
  • 4 Kojen
  • sicher
  • eine Toilette

Ziemlich schnell hat sicher herausgestellt, dass ältere schwedische Boote solide gebaut und in Schweden, wo segeln Volkssport ist, auch erschwinglich sind. Und es gibt so etwas wie eBay-Kleinanzeigen auf Schwedisch: Blocket

Die Suche konzentrierte sich auf folgende drei Boote:

  • Internationales Folkeboot
    Bewährt, solide aber etwas beengt.
  • Marieholm 26
    Sowas wie ein Internationales Folkeboot auf Steroiden mit leicht vergrößertem Rumpf und nach vorn verlängertem Kajütdach.
  • Albin Vega
    Das dickste und unter Deck auch sicherlich komforabelste der drei. Aber bei weitem nicht so sportlich wie die ersten beiden und mit einer konstruktionsbedingten Schwäche beim Manövrieren unter Motor.

Im August 2019 ist Philipp dann nach Schweden gefahren, um sich eine Marieholm 26 in der Nähe von Stockholm anzusehen. Der Umstand, dass der Einbaudiesel nicht startete, war bekannt, dass er aber irreparabel kaputt war, stellte sich erst nach der Besichtigung heraus, sodass wir das Boot nicht gekauft haben.

Dann kam der Winter und die Anzahl der inserierten Boote nahm ab. Ebenso nahmen aber auch die Preisvorstellungen für die wenigen zum Verkauf stehenden Boote ab. Und irgendwann Anfang Februar fand Philipp Lady Garlic. Bengt, ein Deutscher, der in Schweden studiert und dort eine Familie gegründet hatte, verkaufte sein Familienboot wegen der Anschaffung eines größeren Schiffs. Und Bengt ließ sich darauf ein gegen eine Vorabzahlung allen Interessenten mit Schwedischem Standortvorteil abzusagen. Der Philipp ist also über ein verlängertes Wochenende nach Göteborg geflogen, hat Lady Garlic besichtigt und gekauft.
An dieser Stelle mal ein ganz fettes Dankeschön an Dich, Bengt, und an Deine Familie!

Das einzige, was Lady Garlic aus obiger Must-Have-Liste fehlte, war das Klo. Damit Hannah abends, vor dem Einschlafen nicht nochmal quer durch den Hafen zu den Toiltten gebracht werden muss, sollte das Boot ein eigenes Klo haben. Also war der erste Ausrüstungsgegenstand, der zugekauft wurde, eine Chemietoilette.

So, und wie es weitergeht, wie Lady Garlic nach Deutschland kommen soll, erfahrt Ihr im nächsten Beitrag.

 

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