Von Falkenberg nach Ven

25. Juni

Um 10 Uhr sind wir Richtung Torekov aufgebrochen mit ordentlich viel Sonne und wenig Wind. Die Fahrt war ruhig und angenehm, vielleicht etwas zu langsam.

Na ja, was machen den wir so? Fische angeln, aber leider ohne Erfolg. Hannah hatte trotzdem ihren Spaß und hat sogar zwischendrin geschlafen.

Nach ca. 34sm sind wir an unserem Ziel Torekov angekommen. Ein sehr schöner Hafen, allerdings sehr sehr viele Boote. Die Parkplatzsuche gestaltete sich dadurch etwas schwierig, erst einen geschnappt, dann wieder raus und weitersuchen, leider alle belegt, also Parken neben dem Mastkran, was man irgendwie aber vermeiden sollte. Haben Dank des netten Hafenmeisters das OK fürs Liegenbleiben bekommen.

Geschafft!!!!

Und prompt hatte Hannah wieder Freunde zum Spielen, da eine schwedische Familie direkt neben uns war und mit denen haben wir uns dann mal ordentlich verratscht, da es in Schweden irgendwie nie dunkel wird.

Irgendwann haben wir zu Abend oder Nacht gegessen, Wiener Würstl und Brot und Hannah ist erst um 23 Uhr und Philipp und ich gegen halb zwei ins Bett.

26. Juni

Um 6 Uhr hat der Wecker für Philipp und mich geklingelt, Rückholaktion Auto von Hinsholmkilen. Philipp ist los. Hannah hat noch ewig geschlafen und ich habe meinen Kaffee on Board genossen.

Hannah und ich hatten sturmfreies Boot, also und was haben wir angestellt…

Schwimmen im Meer, Krabben jagen, Ohrenquallen einsammeln, Eis essen gehen und Torekov erkunden und spielen mit den schwedischen Kindern.

Philipp war gegen 15 Uhr wieder da, dann sind wir gemeinsam ins Meer, nochmal durch Torekov, einkaufen für unseren Grillabend.

Danach duschen, wobei Hannah gar nicht mehr aufhören wollte… und sich auf den Boden gelegt hat und geduscht und geduscht und geduscht hat. Irgendwann war sie dann auch mal fertig. Grillen gleich neben Lady Garlic und einfach mal genießen und relaxen.

Morgen geht es weiter nach Ven, wenn alles passt, also Wetter und Wind und so…

Hannah ist gegen 22 Uhr eingeschlafen.

27. Juni

Abfahrt nach Ven, allerdings hat das Wetter bzw. der Wind nicht mitgemacht. Wir mussten Motoren und haben es leider auch nicht bis nach Ven geschafft, also Zwischenstop in Helsingborg. Ein mega großer Stadthafen, viele, sehr sehr viele Boote und viele Menschen und Party. Ist eher nichts für mich, Hannah gefällt es überall, sie entdeckt immer Neues und erkundet den Hafen.

Wir sind Essen gegangen, da es es wieder einmal relativ spät geworden ist.

Ok, ich bin diesmal echt entlohnt worden, weil ich habe einen dänischen „Schweinebratenburger“ mit Blaukraut, Rucola und einer Mega leckeren Schweinebratenkruste bekommen. Ja schmeckte wie in Bayern, heidanei muss ich unbedingt mal nachkochen.  Hannah war glücklich mit ihrem Fisch in Panade und Pommes. 

Danach noch ne Runde durch Helsingborg und gut gelaunt zu Lady Garlic.

So und morgen geht’s dann wirklich nach Ven.

28. Juni

Aufbruchstimmung nach Ven. Ich bin extra früh, also sehr früh aufgestanden, weil ich noch den Einkauf erledigen musste und da die Geschäfte immer, auch am Wochenende, schon ab 7Uhr geöffnet haben, bin ich mal schnell einen Kilometer gelaufen.

Einkauf erledigt. 

Aber irgendwie schaffen wir es einfach nicht vor 10 Uhr loszukommen, Abfahrt diesmal 10.10 Uhr und wieder einmal mit Motor. Na ja auch ok, Hauptsache wir kommen zur Insel Ven, die wir dann auch bereits gegen 13 Uhr erreicht haben.

Also Lady Garlic parken, das Wetter war nicht das beste, aber gut,  Philipp und Hannah sind trotzdem vom Boot ins Wasser und Hannah wollte gar nicht mehr raus, obwohl sie bibberte und zitterte.

Wir hatten dann auch noch genügend Zeit diese wunderschöne Insel zu erkunden, die absolut ruhig, angenehm und einfach zum Erholen gedacht ist.

Zum Abendessen haben wir uns dann leckere Schinkennudeln gekocht.

Morgen wollen wir weiter Richtung Kopenhagen.

Die nächste Großstadt

Nach einem Hafentag, den Philipp genutzt hat, um das Auto aus Göteborg, dem Ausgangspunkt unserer Reise, nachzuholen, geht es am heutigen 27. Juni weiter.

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Die dritte Etappe

Nach dem Hafentag in Varberg und dem verkürzten zweiten Tag auf See war es wichtig, dass wir ein Stück weiter nach Süden kommen.

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Hafentag in Varberg

Erste Fahrt mit Lady Garlic nach Varberg bei für meinem Empfinden super schlechtem Wetter. Wir hatten alles davon. Sonne, Regen, Starkregen, kleine Wellen, hohe Wellen und sehr hohe Wellen, leichten Wind, mäßigen Wind und starken Wind.

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Der erste Tag auf See

Wie geplant sind wir am 22. Juni aufgebrochen. Leinen los um 10 Uhr in Hinsholmkilen. Zuvor haben wir gefrühstückt, den Tank für den Quirl und einen 5-Liter Reservekanister aufgefüllt und ein Parkticket bis Freitag für das Auto gelöst.

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Göteborg

Es ist Sonntag, der 21. Juni. Unser letzter Tag in Göteborg und Lady Garlics letzter Tag in Hinsholmkilen. Ab und zu regnet es, aber das stört Hannah & Hannah nicht, sie morden gemeinsam, brandschatzen gemeinsam und bewundern gemeinsam Schaufenster mit Glitzersteinen in Göteborgs Innenstadt.

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Die neue Besatzung

Die Autofähre von Kiel nach Göteborg hat pünktlich abgelegt. Wir hatten eine enge, aber brauchbare Dreibett-Kabine reserviert, sodass wir am nächsten Morgen ausgeruht in Göteborg ankommen sollten. Hannah war sehr aufgeregt, ihr erster langer Urlaub mit Mama und Papa, an den sie sich erinnern konnte, hatte begonnen.

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Dachau – Kiel

Wir haben den ersten Schritt geschafft – am 19. Juni, nachts um drei Uhr haben alle drei Wecker geklingelt. Sylvie und Philipp sind aufgestanden, haben ein Heißgetränk geschlürft und anschließend Hannah geweckt, das Kind im Auto angegurtet und sind wie geplant um 4 Uhr losgefahren.

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Das Schrödinger-Murphey-Gesetz

So, pünktlich zu Beginn der heißen Urlaubsvorbereitungsphase ist Kasimira, unser Katzendepp, verschwunden. Einfach weg, unauffindbar, weder tot noch lebendig noch beides.

Nachtrag: Nach 36 Stunden Abwesenheit saß Kasimira heute früh vor der Terrassentür und nahm anschließend huldvoll ihr Frühstück ein.