Kochen an Bord – Theorie

Für unsere Reise haben wir einiges an Proviant eingekauft, quasi als Basisverpflegung. Die Basisverpflegung besteht genau aus dem, was Ihr Euch darunter vorstellt: Nudeln, Reis, Bulgur, Fertigsaucen und Konserven mit Würstchen und Corned Beef. Frisch werden noch Kartoffeln und Zwiebeln eingekauft. Weiterhin wichtig ist, dass Sylvie morgens früh ihren Kaffee bekommt und Philipp seinen Tee. Wir haben also eine Kaffeekanne, frischen Kaffee (Instant-Kaffee geht gar nicht) und Teebeutel eingepackt.

Klar haben wir vor uns unterwegs mit frischen Lebensmitteln zu versorgen – wie schon erwähnt hat Hannah eine kleine Angelausrüstung bekommen. Das Angelcenter Weiss in Dachau hat uns zwei Köder zum Schleppangeln (für Dorsche, Hornhechte und Meeresforellen) zwei Makrelenköder und einen Köder für Plattfische empfohlen. Sollte das Angelglück ausbleiben, können wir immer noch frischen oder frisch geräucherten Fisch kaufen, wir befinden uns ja direkt an der Quelle.

Das ganze muss ja noch zubereitet werden. Lady Garlic hat einen Spirituskocher an Bord. Für Gerichte, die mehr als einen Topf erfordern, ist das etwas wenig – wir müssten ja erst die Nudeln kochen und im Anschluss die Sauce. Also haben wir noch unseren Outdoor-Kocher auf eine Holzunterlage montiert, damit er – wichtig auf einem Boot – standfester ist. Unser Outdoor-Kocher wird mit Gas betrieben, Benzin oder Petroleum gingen aber auch. Weil Gas einfacher zu handhaben ist, benutzen wir nur Gas. Damit haben wir einen kräftigen aber lauten Gaskocher und einen leisen, aber von der Heizleistung eher schwächeren Spirituskocher. Für nächstes Jahr ist geplant einen zweiflammigen Bootsherd einzubauen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.