Hafentag in Varberg

Erste Fahrt mit Lady Garlic nach Varberg bei für meinem Empfinden super schlechtem Wetter. Wir hatten alles davon. Sonne, Regen, Starkregen, kleine Wellen, hohe Wellen und sehr hohe Wellen, leichten Wind, mäßigen Wind und starken Wind.

Das alles machte mir höllische Angst, dass ich sogar weinen musste. Vom Segeln keine Ahnung und dann ins „kalte Wasser“ geschmissen zu werden. Hätte ich zu Hause mal mehr darüber gelesen und geübt.

Philipp war ich natürlich keine große Hilfe, so dass er mehr oder weniger alleine segelte. Und dann ist Hannah auch noch seekrank geworden, wobei sie bis jetzt der Meinung ist, sie war nur aufgeregt.

Zum Glück haben wir oder mehr oder weniger Philipp das erste Etappenziel Varberg nach ca. 39sm erreicht.

Allerdings die Zieleinfahrt erwies sich wieder als eine Herausforderung, da der Motor absolut keine Lust hatte zu starten, das bedeutete, in den Hafen mit Segel steuern und selbst das meisterte Philipp mit Bravour.

In der Box angekommen, war Hannah wieder fit und fidel, erkundete gleich das „neue Land“ und war begeistert von Varberg, dem Meer, Strand und vor allem den Toiletten.

Zum Abendessen hat es dann Nudeln mit Tomatensoße gegeben und Hannah hat mal schnell drei Teller davon gegessen. 

Ich bin bin mir noch nicht sicher, ob segeln wirklich mein Sport ist und werde erst einmal eine Nacht darüber schlafen bzw. es wird sich wohl erst bei den nächsten Fahrten herausstellen, ob sich meine Begeisterung zum Segeln entwickelt. Hundemüde sind wir dann ins Bett gefallen.

Einen Tag in Varberg verbracht. Wir haben uns die Stadt einwenig angesehen. Sind mit einem Wassertaxi dorthin, Hannah war begeistert. In Varberg waren wir Lebensmittel einkaufen, ach ja und Badelatschen für mich, meine Sandalen hatte ich im Auto vergessen und das war ja noch in Hinsholmkilen. Wir haben uns entschlossen am Abend zu grillen und vorher noch ans Meer zu gehen, damit Hannah auch zufrieden war. Also am Abend lecker Würstl und Kartoffeln mit Gemüse, dazu lecker Knoblauchbrot und ein schwedisches Bier dazu. Hannah war am Spielplatz gleich nebenan beschäftigt und turnte ordentlich herum.

Als wir fast fertig mit dem Essen waren, haben wir noch Besuch bekommen, von einer Möwe, die gierig auf ein Würstl wartete und weil Hannah es nicht glauben konnte, dass Möwen Würstl fressen, hat sie ihren Teller genommen und zur Möwe gestellt. Hannah war sehr verwundert, denn so schnell wie der Vogel mit Hannahs Wurst davon ist, konnte Hannah gar nicht realisieren und musste ziemlich darüber lachen.

Gegen 22 Uhr ist Hannah ins Bett, Philipp und ich haben die nächste Fahrt geplant. Nächstes Ziel Halmstadt.

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